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Über tuning

Den Drang nach mehr Leistung gibt es seit Otto- und Dieselmotoren erfunden wurden. Anfangs wurde Mehrleistung über mechanische Änderungen erreicht, die durch erfahrene und leidenschaftliche Ingenieure und Mechaniker durchgeführt wurden. Heutzutage wird Mehrleistung über die Änderung der Kennfelder der EDC-Software erreicht. Es gibt mehrere Methoden die Kennfelder zu ändern.

Am Anfang wurde das EEPROM auf der EDC ausgetauscht. Deshalb der Name „Chip Tuning“. Diese Methode erfordert, dass das Steuergerät geöffnet wird und der “Chip“ ausgelötet wird. Aus elektronischer Sichtweise, eine unerwünschte Methode.

On Board Diagnostics (OBD) hat die Möglichkeit eröffnet, die Software im Steuergerät durch den ODB Port zu modifizieren. Alternativ werden auch die Eingänge am Steuergerät selbst verwendet. Die gesteigerte Prozessorkapazität gibt den Herstellern die Möglichkeit die EDC Software besser zu sichern. Im Laufe der Jahre sind raffinierte Verschlüsselungsmethoden und Checksummen eingebaut worden. Immer mehr wird während einem Kundendienst der Softwarestand überprüft und aktualisiert. Die Änderung wird damit automatisch rückgängig gemacht.

Eine andere Methode ist, eine zweite ECU hinzuzufügen, die die Signale von und zum Steuergerät ändert. Diese Methode ist auch als Zusatzsteuergerät oder Powerbox bekannt. Obwohl diese Annäherung aufwendiger erscheint als eine Kennfeldänderung im Steuergerät, gibt es bedeutende Vorteile bei dieser Methode: Der Motor und das Steuergerät bleiben im Originalzustand und sind damit unempfindlich gegen Aktualisierungen der Steuergerätsoftware. Die Leistungsänderung ist zudem einfacher rückgängig zu machen.

Die EngineTronic ist auf dem Prinzip des Zusatzsteuergerätes basiert. Die raffiniert eingebetteten Funktionen und die Funktionsmerkmale nähern sich an das original Steuergerät und sind unvergleichbar zu irgendeinem Zusatzsteugerät auf dem Markt.